ad hoc
und so schwinden die tage, zerinnen wie sand zwischen den fingern und am tag darauf bleibt nicht einmal eine ahnung in form von schalem geschmack oder bitteren küssen auf der haut zurück. die hitze scheint mir den geist aus dem leib zu pressen, macht mich wehmütig, wehleidig, wehklagend. meine sensible ader scheint sich gut sichtbar für alle bläulich durch meinen körper zu ziehen, so zucke ich zusammen, wenn immer ich meinen namen höre. seid still, schreit nicht, bemüht mich nicht, ich bin ebenfalls nicht bemüht. ich spüre nichts. ich fühle nur.
purity - 26. Jun, 23:30




