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chronik, unvollständig

Donnerstag, 17. Dezember 2009

follow the leader or make up all the rules.

vienna_tram

grundsätzlich fühle ich mich nicht so, aber heute bin ich ganz und gar alien, gestandet. wie dieses hübsche kerlchen, das ich im november in der straßenbahn gefunden habe, wo ich ein stückchen herz gelassen habe. ja, es scheint immer gleich zu sein, ist aber nie dasselbe. irgendwo zwischen hals und nieren. und: es gibt schnee. endlich.

Freitag, 11. Dezember 2009

I'm not sorry to say we just ran out of give a shit!

year's almost over.. ich überlege ernsthaft, wo es hin ist und was es mir gebracht hat. noch bringen wird! eine sehr strapazierfähige leber und ein kaputter magen können ja nicht alles sein. vielleicht die erkenntnis, dass träume manchmal gut daran tun, ebendas zu bleiben, was sie sind. vielleicht wissen um meine fähigkeit, aus einer reihe von möglichkeiten noch immer die richtigen/richtig gefühlten auswählen zu können. vielleicht eine vage ahnung davon, dass die welt noch viel schlechter ist, als sie tut und ich mein leben trotzdem lieben kann. vielleicht die sicherheit, dass nichts sicher ist und man sich trotzdem auf menschen ein-und verlassen kann. pfff.

alles blödsinn. ich hab grad eine komische phase. lass mich von menschen durcheinanderbringen, nur weil sie die richtige art von humor haben, sag ja zu dingen, die mir dann gleich über den kopf wachsen, wanke von einem rausch in den nächsten als gäbe es kein morgen, hole menschen wieder in mein leben, die darin eigentlich schon lange keinen platz mehr haben, nur weil mir danach ist, weil ich irgendetwas suche, einmal mehr, es ist immer der heuhaufen, nicht die nadel, die halte ich in der hand. dezember ohne schnee macht keinen spaß. zwei monate ohne d. machen keinen spaß (mehr). dabei bin ich mir sicherer denn je, dass r. recht hat und es jetzt ein akzeptables dilemma ist, das ohnehin nur ein fiasko werden würde. graz/wien/innsbruck innerhalb von 5 wochen. die translat geht mir nicht mehr aus dem kopf. soll ich, werde ich? der neue wolpertinger heißt emma und ist ein beagle. weihnachten ohne schnee macht keinen spaß. ich wünsche mir vom christkind ein wunderwuzzi mit laterne, damit ich auch im dunklen den weg finde. und mehr von dieser leichtigkeit, die mich in letzter zeit besuchen kommt. na, eh wurscht.

Samstag, 21. November 2009

You can keep your soul, I don't want a soul mate

You can't always do it right, you can always do whats left.. oder eben gar nix mehr. finished. freut mich das jetzt oder bin ich frustriert? wie gut, dass ich heute gleich auf drei festen tanzen müsste.. ich tanz eben auf einem für alle drei zusammen.

(lyrics: josh homme / them crooked vultures - "no one loves me & neither do I")

Donnerstag, 12. November 2009

Ignorance is bliss until they take your bliss away

oder 11.11.09 - der nabel der welt: die fahrt verläuft ruhig. es ist kälter als erwartet, bunte herbstblätter wirbeln als miniaturtornados durch die straßen. beim kaffee in l. beginnt es zu nieseln. in der schönaugasse siehts aus wie erwartet. sogar der wohnblock sieht aus wie erwartet, blassblaue fassade. gegenüber ist eine trafik, eine 90° drehung weiter das piercingstudio, in dem das bruderherz vor ein paar tagen war. die taxifahrer sind freundlicher als in wien, die autofahrer sind aggressiver. kein alkoholverbot in der innenstadt, dafür kifft jeder und überall. die "szene" ist niedlich, der sound okay, die kellner unfreundlich. man trifft überall salzburger. eierspeise. rote ziegel sind neue sehnsucht, bis zum wochenende: alle teuferl weiße g'wandl, weiß wie schnee. wien.

neckbreaker-s-ball_blog

Sonntag, 25. Oktober 2009

treffen sich zwei defizite

"ich will aber jeeeetzt darüber reden", sagt die lieblingsfrau am telefon. also bin ich nicht die einzige mit klärungsbedarf und himmelschreiender ungeduld. schön. das wird das längste monat meines lebens und dabei weiß ich noch nicht mal, ob sich das warten lohnt. diese woche geht in meine persönlichen annalen ein als die längste des jahres 2009. ich versteh eben keine schalentiere. den schmale grat zwischen zu viel zu sagen und somit zu überrumpeln und zu wenig zu sagen und somit zu unnahbar zu wirken hab ich wenig graziös gemeistert. ich hab eben keinen meterlangen geduldsfaden dabei gehabt. dafür weiß ich, wenns wieder gut ist mit drüber aufregen. und: ich küsse niemanden um mich gleich danach wieder für monate abzumelden, weil mir ja alles viel zu kompliziert geworden ist. himmelarschund.

neu auf meiner never-to-do-list (auch neu): verwechsle making out und throwing up.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Well, is that you in front of me? Coming back for even more of exactly the same?

noch etwas müde, aber etwas erleichtert. ein klarer vorteil an pierre de coubertin bleibt, dass man immer noch weiß wie und es keinen dicken kopf nach dem aufwachen gibt. unterm strich hab ich noch nichts zusammen, zuviel auf einmal. sorgen macht mir die sicht der dinge, die ich ungewollt überprovoziere, weil ich beizeiten vergesse, dass meine art von humor nicht jedermans sache ist bzw. dass mein gegenüber nicht zwingend mein dickes fell hat. aber verkomplizieren? na. der schmale grat zwischen gleichgültigkeit und verstanden werden wollen um jeden preis. wenn man mich in jeder beziehung beim wort nimmt, wirds zugegebenermaßen ein bisschen schwierig. ich habs dabei belassen. schönheitskorrekturen im nachhinein, das sind die dinge, die wirklich zu komplizierten. das hätte ich gerne viel früher schon gewusst.. It should be written on your face. charakterlich unter aller sau oder eine erste gemeinsamkeit? kritikfähigkeit kann ich lernen. wie wärs zur abwechslung einmal mit der wahrheit, der wirklichen, unverhohlenen (you're right this time, ma'am). I care a lot. eloquenz, wo? egal. angekommen, wo es sollte. egal, was es bringt oder nicht. es hat sich richtig angefühlt und tut es noch und darauf kommt schließlich an. kein und, kein aber, kein oder. bis zum nächsten mal.

»today's soundtrack«

Mittwoch, 7. Oktober 2009

R U O K?

die tage ziehen sich zusammen und es kratzt zum ersten mal im hals. wem ich im moment auf keinen fall des nachts auf der straße begegnen wollen würde? mir selber. da hilfts nicht, einen abend lang "gorgeous" auszusehen. ich weiß noch immer nicht, wann ich genug habe und das gefühl von nutzlosigkeit ist ein noch beißenderes, als nur sinnlosigkeit zu fühlen. ich verstehe mehr und mehr, wie es ist, nur platzhalter zu sein, auf nichts zornig sein zu können, weil man nicht weiß, wofür man herhalten soll und wie lange das bitteschön noch dauern soll. dazwischen sucht man nach einem neuen platz, von dem man nicht einmal weiß, ob es ihn gibt, weswegen man ihn eigens dafür machen muss.. was nicht geht, solange man nicht aus dem hamsterrad heraus kann. eine katze beißt sich in den schwanz. die maus frisst die katze. die katze bin ich diesmal nicht. stillhalten, wie ich es hasse. abstumpfen. selbstverschuldet, jajaja. auf die füße stellen und die mitte finden. es scheint an der jahreszeit zu liegen, oder gehts irgendjemandem da draußen gut?

themenwechsel. b-ball kommt und es wird wahrscheinlich kalt, weil die erwartungshaltung hoch ist. seis drum, man ist unter freunden. wie du mir, so ich dir und noch zehn mal mehr. mindestens. ich habe meine sympathie zu unmengen an »kunstblut« wiederentdeckt, überhaupt bin ich viel zu wenig im kino. »entgiftung« und panik versteht sich von selbst, ja. nur mit dem live erleben, das wird im moment nix, weil: der todbringende todesboden. vielleicht hat mein bruder gar nicht so unrecht mit dem nabel der welt, denn der muss ja irgendwo sein, nur hier ist er nicht. dafür hab ich endlich die karten für die »underdogs« (ach, das nennt man übrigens beweisfoto und die sind immer klein und unscharf.):
blog_tix

Where did all the love go?
I don't know.

Mittwoch, 30. September 2009

things I've learned so far/again. whatever.

"Eine Welt ist aus Zucker,
doch eine Welt ist immer aus Dreck.
Spuck das Gift aus, Junge!
Tür auf - Tür zu und: weg."

Ja, Panik - Tür auf, Tür zu


disziplin (braucht man das? die?). mit großem zeitdruck/großer anstrengung/stress und den nachwirkungen einigermaßen gut zurechtkommen. pünktlichkeit (ohja). no more pointed remarks (notiert: lohnt nicht/selten). ungerechtigkeit subtil aufzeigen und mich dann lächelnd wissend zurücklehnen und warten. ich komme mit frauen viel schlechter zurecht als mit männern (das wusste ich, bevor). frustrationsabbau auf konstruktiver ebene abwickeln.

Freitag, 18. September 2009

60 ton angel falls to the earth

abgesagte abendverabredung.. ich fühle mich verfolgt. es kommt noch besser! abgesagt: mein freier tag morgen. auch abgesagt: 3 tage am schlossberg in den letzten spätsommersonnenstrahlen. lähmende alltägliche wiederholung tut ihr übriges, alles ist im keller und kaltes fleisch. ich bereue das erste mal seit langem und nein, es fühlt sich nicht gut an. überhaupt nicht gut.

ich hatte nie eine schwäche für september. aber ich habe eine schwäche für züge, beinahe so wie für das wasser, bewegung, faszinierende monotonie, die mich ruhiger macht als nichts sonst.. ich habe mehr als eine schwäche. it's (gonna be) ok.

befindlichkeitsprotokoll, meins:

Lassen wir also die großen Raubkatzen aus ihren Käfigen! Man setzt alles auf nichts und bekommt schlussendlich immer mehr, als man verdient. (aus: GL, Fragment, 08-24-09)

befindlichkeitsprotokoll in (fremd)worten:

Well how the heck did you think you could beat them
At the same time that you're trying to be them?
Hard enough just to say you don't need it when they took it up while you were still eating. Well satellite, satellite skin..
(Modest Mouse, S.S.)

befindlichkeitsprotokoll in moll (h., das bringt mich zum weinen, das und die züge):

Mittwoch, 2. September 2009

Look me in the eye now / Treat me like your mother

wir verstehen uns grundsätzlich nicht, aber deinetwegen würde ich sogar chinesisch lernen. oder russisch, wenns sein muss. nur, um zu verstehen, weil es nicht sein kann, etwas nicht zu verstehen, was man doch verstehen will. sprichst du dann wieder mit mir, irgendwann? aber erstmal bin ich weg, auszeit. meer.
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Purity.

Everything that I am, I adore.

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ich bin froh, aus dem alter heraus zu sein, mich zu ernst nehmen zu müssen.
ich bin auch froh, noch nicht in dem alter zu sein, mich ernsthaft eben damit auseinandersetzen zu müssen.

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